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vSWISS Pilot & ATC Academy

Flotten- & Theorie-Handbuch

Dieses Handbuch begleitet dich durch die betreute Ausbildung bei vSWISS - von den Standard Operating Procedures über die Kennzahlen unserer fünf Flugzeugtypen bis zu den Grundlagen der Funk- und ATC-Phraseologie. Sobald du dich sicher fühlst, kannst du in Discord mit /start-theorie die Theorie-Prüfung ablegen (10 zufällige Fragen, mind. 80% zum Bestehen).

1. Standard Operating Procedures (SOPs)

1.1 Pisten-Callouts

Diese Standard-Callouts werden bei jedem Start und jeder Landung in der gesamten vSWISS-Flotte verwendet:

  • "V1" - Entscheidungsgeschwindigkeit. Ab hier ist ein Startabbruch nicht mehr vorgesehen.
  • "Rotate" - Ziehen ins Steigen.
  • "Positive Climb, Gear Up" - nach bestätigtem Steigen wird das Fahrwerk eingefahren.
  • "100 above" - 100 ft vor der Minimum-/Entscheidungshöhe im Anflug.
  • "Minimums" - Erreichen der Entscheidungshöhe bzw. -strecke.
  • "Landing" bzw. "Go Around, Flaps X" - je nach Entscheid des Piloten am Steuer (PF).

1.2 Transition Altitude / Transition Level Schweiz

In der Schweiz gilt eine Transition Altitude von 5'000 ft AMSL und ein Transition Level von FL70 (Standardwert bei normalem QNH; der tatsächliche Transition Level kann je nach aktuellem QNH abweichen und wird via ATIS/ATC bekanntgegeben).

  • Im Steigflug: Beim Durchsteigen der Transition Altitude (5'000 ft) stellen alle Piloten ihre Altimeter von QNH auf Standarddruck (1013.25 hPa / 29.92 inHg) um und callen "Altimeters set, Standard".
  • Im Sinkflug: Beim Durchsteigen des Transition Level (nominal FL70) wird zurück auf das aktuelle QNH umgestellt, mit Callout "Altimeters set, QNH [Wert]".

1.3 Anschnallzeichen (Seatbelt Sign)

  • Immer eingeschaltet während Pushback, Taxi, Start und Landung.
  • Wird bei Turbulenzen oder auf Anweisung des Kapitäns jederzeit eingeschaltet.
  • Frühestens ab 10'000 ft im Steigflug und bei ruhigen Bedingungen ausschaltbar.
  • Wird vor dem Sinkflug (Top of Descent) grundsätzlich wieder eingeschaltet.

1.4 APU-Nutzung

  • Vor dem Pushback: Die APU liefert elektrische Energie und Druckluft (Bleed Air) für die Klimaanlage, sofern kein Ground Power/Air verfügbar ist.
  • Nach dem Triebwerksstart: Die APU wird in der Regel abgeschaltet, ausser als Backup bei MEL-Einschränkungen oder extremen Wetterbedingungen.
  • Vor Anflug/Landung: Bei vSWISS empfohlen, die APU rechtzeitig wieder zu starten, um bei einem Go-Around oder nach der Landung sofort unabhängig von externen Quellen zu sein.

2. Flugzeug-spezifische Kennzahlen

Airbus A220-100 / A220-300

CSeries
Einsatzgebiet
Regional- & Kurzstrecke
Initial Cruise
FL350 – FL370
Vref (Anfluggeschwindigkeit)
120 – 135 kt
Maximale Reichweite
A220-100 ca. 3'200 nm · A220-300 ca. 3'400 nm

Ideal für dünnere Strecken und kürzere Pisten dank hoher Effizienz und moderner Fly-by-Wire-Avionik.

Airbus A320neo / A321neo

Europa-Flotte
Einsatzgebiet
Kurz- & Mittelstrecke
Initial Cruise
FL350 – FL370
Vref (Anfluggeschwindigkeit)
130 – 145 kt
Maximale Reichweite
A320neo ca. 3'400 nm · A321neo ca. 4'000 nm

Rückgrat der Europa-Flotte, deckt praktisch alle Kurz- und Mittelstrecken innerhalb und rund um Europa ab.

Airbus A330-300

Interkontinental
Einsatzgebiet
Interkontinentale Mittel- & Langstrecke
Initial Cruise
FL310 – FL330
Vref (Anfluggeschwindigkeit)
135 – 145 kt
Maximale Reichweite
ca. 6'350 nm

Zweistrahliges Langstrecken-Arbeitspferd für interkontinentale Ziele mit hoher Auslastung.

Airbus A340-300

Langstrecke
Einsatzgebiet
Ultra-Langstrecke
Initial Cruise
FL310 – FL330
Vref (Anfluggeschwindigkeit)
140 – 150 kt
Maximale Reichweite
ca. 7'300 nm

Vier Triebwerke erlauben Strecken abseits dichter ETOPS-Alternates - Charakterflugzeug der vSWISS Langstrecke.

Boeing 777-300ER

Flaggschiff
Einsatzgebiet
Flaggschiff & Ultra-Langstrecke
Initial Cruise
FL310 – FL330
Vref (Anfluggeschwindigkeit)
145 – 155 kt
Maximale Reichweite
ca. 7'370 nm

Das Flaggschiff der Flotte für die längsten Nonstop-Verbindungen im vSWISS-Streckennetz.

Airbus A350-900

Neueste Langstrecke
Einsatzgebiet
Premium- & Ultra-Langstrecke
Initial Cruise
FL310 – FL330
Vref (Anfluggeschwindigkeit)
140 – 150 kt
Maximale Reichweite
ca. 8'100 nm

Modernste Langstrecken-Ergänzung der Flotte mit hoher Treibstoffeffizienz für besonders lange Nonstop-Strecken.

Alle Angaben sind typische, öffentlich bekannte Richtwerte für den Simulationsbetrieb bei vSWISS und keine zertifizierten Herstellerangaben.

3. Funk- und ATC-Basics

3.1 IFR-Clearance

Format: "[Callsign], cleared to [Ziel] via [SID/Route], climb via SID to [Höhe], squawk [Code]."

Beispiel: "SWISS123, cleared to KSFO via ZUE2F departure, then as filed, climb via SID, squawk 4271."

Die Piloten wiederholen (Readback) Ziel, Route, Anfangssteigfreigabe und Transpondercode vollständig.

3.2 Pushback

Anfrage: "[Ground/Ramp], [Callsign], request pushback and start, stand [X]."

Freigabe: "[Callsign], pushback approved, facing [Richtung], start at your discretion."

3.3 Taxi

Anfrage: "[Ground], [Callsign], ready to taxi."

Freigabe: "[Callsign], taxi to holding point [Piste] via [Taxiways], [ggf. Hold-Short-Anweisungen]."

3.4 Takeoff

Freigabe: "[Callsign], runway [XX], wind [Richtung/Stärke], cleared for takeoff."

Ohne sofortige Startfreigabe: "[Callsign], line up and wait, runway [XX]."

Bereit für die Theorie-Prüfung?

Starte in Discord mit /start-theorie - 10 zufällige Multiple-Choice-Fragen aus diesem Handbuch, mindestens 8 von 10 richtig zum Bestehen. Bei Erfolg erhältst du automatisch die Rolle "Akademie - Theorie bestanden".

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